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Weltgebetstag der Frauen,
Möglichkeit zum Mitfeiern im Gottesdienst  in ORF III
am Sonntag, 7. März 2021, um 10.00 Uhr
aus der evang. Johanneskirche Wien Liesing

Vorbereitet wird dieser Gottesdienst von einem ökumenischen Team
evangelisch-methodistischer, evangelisch-lutherischer und römisch-katholischer Frauen.
Musikalisch gestaltet wird die Feier von
Magdaléna Tschmuck (Gesang) und István Mátyás (Orgel und Klavier).

 

Der Weltgebetstag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Worauf bauen wir?“
und wird in ca. 170 Ländern gefeiert. Christliche Frauen aus Vanuatu, einem Inselstaat
im Südpazifik, haben die Liturgie für 2021 vorbereitet. Im Mittelpunkt steht der Bibeltext
aus Matthäus 7, 24 – 27. Mit ihrem Gottesdienst wollen die Frauen aus Vanuatu ermutigen
das Leben auf den Worten Jesu aufzubauen.
Sie sollen der felsenfeste Grund für alles menschliche Handeln sein. Denn nur das Haus,
das auf festem Grund gebaut ist, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle.

 

 

Mutter mit Kind im Sturm

Das Titelbild 2021 stammt von der Künstlerin Juliette Pita und trägt den Titel „Pam II“.
Es stellt die Situation dar, als der Zyklon Pam 2015 über Vanuatu zog und weite Teile
des Landes zerstörte. Zu sehen ist eine Frau, die sich schützend über ihr kleines Kind
beugt und betet. Die Frau trägt traditionelle Kleidung. Der Sturm fegt über Frau und Kind
hinweg. Eine Palme mit kräftigen Wurzeln kann sich dem starken Wind beugen und schützt
beide so vor dem Zyklon.
Heftige Stürme, endlose Regenfälle, gefolgt von großer Trockenheit haben in den letzten
Jahren auf Vanuatu zugenommen, laut ForscherInnen sind sie die Folgen des Klimawandels.

 

Das wunderschöne Land gehört geographisch zu Ozeanien. Auf den rund 80 Inseln finden wir eine ethnisch vielfältige Bevölkerung und eine spektakuläre Flora und Fauna.

1606 von den Spaniern entdeckt wurden die „Neuen Hebriden“ – wie der Inselstaat früher
hieß – zu einer Kolonie, die zuletzt gemeinsam von Großbritannien und Frankreich verwaltet wurde.
1980 wurde ein demokratisches Regierungssystem eingeführt, nachdem das Volk zwei Jahre davor die Unabhängigkeit eingefordert hatte. Seither trägt das Land den Namen Vanuatu –
wörtlich „Land, das aufsteht“ – mit dem Motto „Auf Gott bauen und vertrauen wir“.

Die Bewohner*innen nennen sich selbst Ni-Vanuatu. Für sie stellt Land eine wichtige Ressource dar, mit dem sie eng verbunden sind, in gewisser Weise sogar mit der Erde „verschmelzen“.
Land wird nicht als Eigentum gesehen, sondern als lebenswichtig für die Existenz von
Menschen und Tieren.

 

Nähere Informationen unter:

https://weltgebetstag.at/wgt-2021-vanuatu/